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Microsoft Office 2003-2019 => Excel => Thema gestartet von: maximumm am November 25, 2011, 21:47:09 Nachmittag
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Hallo,
gibt es eine Möglichkeit, vertrauenswürdige Speicherorte per VBA in Excel 2010 zu definieren oder lässt sich dies nur manuell einrichten?
Vielen Dank für euere Tipps
Max
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Hallo!
Meiner Kenntnis nach ist das nicht per VBA möglich. Aus gutem Grund. Anwender könnten sonst ohne Zustimmung des Administrators einfach vertrauenswürdige Ordner setzen.
Gruß, René
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Hallo mumpel,
vielen Dank für die Info. Das dachte ich mir schon fasst, dass hier per VBA nichts möglich ist, so wie bei allen sicherheits relevanten Excel-Einstellungen.
LG
max
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Eine kurze Randbemerkung dazu.
Man kann das Gewünschte zwar nicht mit dem Objekt-Modell von VBA durchführen, aber sehr wohl in einem Makro, indem man die Windows-API heranzieht.
Die vertrauenswürdigen Speicherorte werden in der Registrierung festgelegt, und auf diese Registrierungsschlüssel hat ein Standardbenutzer nach Voreinstellung Zugriff. In sicheren Firmenumgebungen wird dies jedoch über Richtlinien verhindert, da das Festlegen von vertrauenswürdigen Speicherorten durch Benutzer Sicherheitslöcher aufreißen würde.
So ganz verstehe ich, ehrlich gesagt, das ganze Anliegen nicht. Das isolierte Anlegen von vertrauenswürdigen Speicherorten via VBA macht m. E. keinen Sinn, da solche Verzeichnisse durch Anpassung der Zugriffsrechte gesichert werden müssen. Das sind aber administrative Vorgänge, die man nun wirklich nicht über VBA steuert.
MfG,
Ricco
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[...] aber sehr wohl in einem Makro, indem man die Windows-API heranzieht. [...]
Dazu sollte Excel aber geschlossen sein. Anderenfalls wird beim Schließen von Excel die alte Einstellung zurückgeschrieben.
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[...] aber sehr wohl in einem Makro, indem man die Windows-API heranzieht. [...]
Dazu sollte Excel aber geschlossen sein. Anderenfalls wird beim Schließen von Excel die alte Einstellung zurückgeschrieben.
Öhm, ich vermute mal: Ein verspäteter Aprilscherz?
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Hallo zusammen...
das Verändern der vertrauenswürdigen Ordner und Dokumente per Code halte ich persönlich ebenfalls wie mumpel nicht als sehr empfehlenswert. Zugriffe können, wie Ricco bereits sagte, per Windows API erfolgen. Hatte mal ein Add-In geschrieben, wo die Ordner und vertrauenswürdigen Dokumente in eine Tabelle ausgelesen werden. Speziell für die Dokumente kann das sinnvoll sein, da diese in Excel nicht angegeben werden. Den Artikel dazu befindet sich im Blog: Excel Add-In zur Auflistung aller vertrauenswürdigen Ordner und Dokumente (http://www.excel-ticker.de/excel-add-in-zur-auflistung-aller-vertrauenswurdigen-ordner-und-dokumente/)
Gruß
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[...] Ein verspäteter Aprilscherz? [...]
Weshalb dieses? Zur Laufzeit eines Officeprogramms sollte man "interne Einstellungen" des Officeprogramms nicht ändern. Ein Beispiel dafür ist Outlook. Wenn man da Änderungen an den Einstellungen manuell durchführt, kann dies dazu führen dass Outlook erst gar nicht startet. Zudem würden sich Mitanwender nicht freuen, wenn man dessen Nutzereinstellungen einfach ungefragt per VBA ändert. Die Sicherheitseinstellungen sollten IMMER Angelegenheit des Anwenders bleiben, und nicht Sache des VBA-Programmierers sein/werden.
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Hallo mumpel,
nicht missverstehen: Die Betonung in dem Zitat und auch im Original liegt ganz auf dem ersten Teil mit dem Makro, und dafür muss natürlich Excel laufen. Konzentriert man sich darauf, kann dies einem schon ein Schmunzeln abnötigen, was meinst Du?
Dass wir im übrigen darin überstimmen, dass die Konfiguration von Sicherheitseinstellungen nichts in einem Makro zu suchen hat, ist klar zu sehen. Es ist kein Zufall, dass das Objektmodell von VBA hier keine Schnittstellen anbietet.
Allerdings kann ich Dir nur bedingt zustimmen, wenn Du sagst, dass Sicherheitseinstellungen "immer" Sache des Anwenders wären. Dies stimmt uneingeschränkt nur im privaten Umfeld. In sicheren Firmenumgebungen ist dies ausschließlich Sache des Administrators und eben nicht des Anwenders.
Grundsätzlich provozieren Konfigurationsänderungen an einem Rechner, an dem mehrere Benutzer arbeiten sollen, nur dann Probleme, wenn bei der Rechteverwaltung Fehler gemacht wurden. Sind z. B. alle nur Standardbenutzer, können sie nur Konfigurationsänderungen vornehmen, die in ihrem eigenen Profil gespeichert werden und vom Systemadmninistrator zugelassen wurden. Störeffekte sind so ausgeschlossen.
MfG,
Ricco.
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Wenn schon Änderugen vornehmen, dann IMHO "zu Fuß". Oder per VBS-Datei. Ich mache soetwas immer direkt im Registry-Editor, z.B. Add-Ins einbinden.